Ruchonnet 6-8

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Das Projekt im Überblick

Le projet en bref
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Generalunternehmer

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Generalunternehmung Bernard Nicod SA

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Architekt

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Generalunternehmung Bernard Nicod SA

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Allgemeine Informationen

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Geschichte / Situation

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Der erste Bahnhof von Lausanne, der 1856 eingeweiht wurde, lag praktisch auf freiem Feld. Ein neuer, der 1879 in Betrieb genommen wurde, brachte einen Verkehr mit dem Stadtzentrum mit sich, dem die Avenue de la Gare nicht mehr genügte. Am Ende des Jahrhunderts wurde daher die Avenue Ruchonnet durchgebrochen, wo die Droschken auf die Kunden warteten, die mit dem Zug anreisten. Die Avenue, die auf der Stadtseite durch eine große Stützmauer aus Meillerie-Stein geschützt ist, wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts mit dem Bau von bürgerlichen Gebäuden bebaut, die an die Seeseite grenzten. Die Hausnummern 6 und 8 gehören zu dieser Gruppe, die in den 1920er Jahren errichtet wurde. Die meisten Gebäude blickten auf die SBB-Gleise, die den Bahnhof im Westen mit dem Weichenwärtergebäude und der alten Drehbrücke verlängern. Heute blicken sie auf die Plateforme 10, das neue Kulturviertel von Lausanne. Nur einige Wohnungen profitieren noch von einer erweiterten Sicht bis zum Genfersee. Dies ist der Fall bei einem Teil der sechs neuen Wohnungen, die im Dachgeschoss der gerade renovierten Hausnummern 6 und 8 geschaffen wurden.

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Projekt

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Das Projekt umfasste neben dem Bau der neuen Wohnungen auch die Anpassung des Gebäudes an neue Standards, ohne wirklich in die bestehenden Wohnungen einzugreifen, d. h. 16 Wohnungen auf vier Stockwerken.

Im Erdgeschoss befinden sich derzeit ein Restaurant und eine Kunstgalerie.

 

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Umsetzung

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Die im Dachgeschoss geschaffenen Wohnungen erforderten eine Änderung des instandgesetzten Dachstuhls, eine Renovierung und eine Isolierung des Daches. Sie haben teilweise Dachschrägen und bestehen jeweils aus eineinhalb, zwei und dreieinhalb Zimmern. Sie werden durch offene Fenster in der Dachschräge und durch Lichtschächte belichtet. In den Gemeinschaftsbereichen der beiden Gebäude konzentrierten sich die Arbeiten auf die Treppenhäuser. Sie umfassten Maßnahmen zur Einhaltung der Brandschutzvorschriften, den Austausch der Stromversorgungsleitungen und die Installation von Absturzsicherungen. Die sehr schönen, originalen Wohnungstüren wurden verstärkt. Neben dem Marmor der Eingänge ist das Gebäude - als Zeichen seiner Zeit - mit Glasmalereien geschmückt. Sie wurden geschützt, um Beschädigungen oder Stürze zu verhindern. An der Fassade wurden der Stein und die Geländer erneuert. Die Fenster wurden ausgetauscht.

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Starke Punkte

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Da das Gebäude von der Denkmalschutzbehörde in die Note 3 eingestuft wurde, wurden alle Eingriffe auf die Einhaltung der Schutzvorschriften hin überwacht. Das Gebäude wurde verjüngt, vergrößert und für einen neuen Lebensabschnitt vorbereitet.

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